Besuch in Südkorea auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung

Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung besuchte Museumsleiter Robert Lebegern M.A. vom 20.11. bis 25.11.2016 Südkorea. Im Mittelpunkt der Informations- und Vortragsreise, die vom Südkorea-Büro der Hanns-Seidel-Stiftung organisiert wurde, standen die Teilungsgeschichte Koreas, die aktuelle Grenzsituation sowie Möglichkeiten und Perspektiven einer Wiedervereinigung Koreas auch in vergleichender Perspektive zur deutschen Teilung und Wiedervereinigung. Die Demilitarisierte Zone (DMZ) in Korea ist ca. 248 km lang und etwa 4 km breit. In deren Mitte verläuft die Militärische Demarkationslinie (MDL), die de facto die Grenzlinie zwischen Nordkorea und Südkorea bildet. Auf dem Programm standen u.a. ein Besuch des Landkreises Yeoncheon mit Besichtigung eines militärischen Observation Points unmittelbar an der DMZ (siehe Foto), ein Vortrag zur Bedeutung von Gedenkstätten und Museen zur deutschen Teilung am Beispiel Mödlareuths im Bildungszentrum für Wiedervereinigung, ein Vortrag zur Geschichte Mödlareuths als Mikrokosmos der deutschen Teilungsgeschichte und als außerschulischer Lernort im Rahmen des deutsch-koreanischen Forums sowie eine Exkursion in den Landkreis Goseong mit Besichtigung eines weiteren Observation Points unmittelbar an der DMZ und Besuch des DMZ-Museums, zu dem das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth eine Kooperationsvereinbarung unterhält.