Besuch der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am 22.08.2019

Im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben in der Mitte Europas hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth besucht. Landrat Dr. Oliver Bär, Vorsitzender des Zweckverbandes Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, informierte die Ministerin bei einem Rundgang zum einen über die Entwicklung und Entstehung des Museums im ehemals geteilten Dorf, zum anderen über die Zeit an der Grenze vor der Wende, während des Mauerfalls und danach. Dabei kamen auch Zeitzeugen zu Wort, die über ihre teilweise sehr bewegenden Erlebnisse auf beiden Seiten Mödlareuths berichteten. „Viel Geschichte ist erlebt, aber nur wenig erzählt worden“ , so die Ministerin. „Ich bin sehr froh, dass ich nicht in die Situation kam, Menschen an ihrer Flucht zu hindern“, sagt Ingolf Hermann. Er ist Museumsmitarbeiter und war ehemaliger DDR-Grenzsoldat. Er und Museumspädagogin Susan Burger erklären ihr die erhaltenen Grenzanlagen im einst geteilten Dorf Mödlareuth, das auch Little Berlin genannt wurde.

Besuch Dr. Giffey